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Beschreibung: Relax-Armlehnstuhl GENNI, Design: GABRIELE MUCCHI
Lounge Chair bzw. Chaise Lounge 'Genni', entworfen von Gabriele Mucchi ca.
1935 für CRESPI, EMILIO PINA (Milan/Italy).
Material:
PREIS: 2.100 EUR zum Shop |
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Tiefe: 109 cm | |
| Höhe: 73 cm | |||
| Breite: 57 cm | |||
Gabriele Mucchi
(*1899 Turin,
Italien - 2002 Berlin, Deutschland )
Gabriele Mucchi schloss sein Studium in Bologna mit einem Diplom als Bauingenieur ab. In seinem bewegten Leben war er als Architekt, Ingenieur, Designer, autodidaktischer Maler und Organisator von Ausstellungen sowie als Übersetzer und Illustrator von Brecht-Gedichten tätig.
Anfang der 30er Jahre heiratete er die Berliner Bildhauerin Jenny Wiegmann, danach wande er sich zunehmend der Malerei zu. 1934 bezog er ein Haus in Mailand, das zu einem Treffpunkt für eine Gruppe von Künstlern und Antifaschisten wurde, die später die Gruppe Corrente bildeten. Obwohl er aktives Mitglied dieser Gruppe war, nahm er auch an der rationalistischen Bewegung in Architektur und Design teil, die eine Zeit lang von den Faschisten gefördert wurde.
1944 engagierte sich Gabriele Mucchi als Mitglied der Brigade Garibaldi gegen die deutschen Truppen. 1950 zählte er zu den Gründern der Künstlergruppe Realismo und freundete sich mit Joris Ivens, Pablo Neruda, Salvador Allende und Bertolt Brecht an.
Gabriele Mucchi war 1956-1961 Gastprofessor für Malerei an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst im damaligen Ostberlin. Noch im hohen Alter pendelte Mucchi zwischen Mailand und Berlin hin und her; er starb am 10. 05. 2002, 103-jährig, in Berlin.
Legendäre Entwürfe
Gabriele Mucchis sind die Liege Genni (1935) und der Armlehnstuhl «Susanna»
(1983).
Mucchi sah sich selbst als "Entdecker von Formen für die
Objekte des täglichen Gebrauchs". Die Bezeichnung "Industriedesigner" war noch
nicht erfunden. Sein Möbeldesign ist der Inbegriff des italienischen
Rationalismus, deren Vertreter sich als Vorkämpfer der Moderne sahen.
Literatur:
"1000 Chairs" von Charlotte & Fiell, beschrieben und abgebildet auf S. 152, Köln 2005, Benedikt Taschen Verlag GmbH